Termine in Augsburg, Neuburg, Gundelfingen / DLG und Online via Skype/Zoom

MPU Vorbereitung 
Häufig gestellte Fragen (FAQ)

FAQ Video mit Marco Schleehuber

Schön, dass Sie hier vorbeischauen!
Noch Fragen?
Sie benötigen noch Antworten auf Ihre MPU Fragen? 
Kein Problem - melden Sie sich einfach bei uns.
Frage per E-Mail stellenFrage am Telefon klären
0821 / 508 658 40

Wir haben Antworten

auf Fragen vieler MPU Teilnehmer

Wie viel kostet eine MPU Vorbereitung, ein Seminar bzw. ein MPU Vorbereitungskurs?

Das ist pauschal, ohne den Teilnehmer und den Einzelfall zu kennen, nicht zu beantworten. Zu Anfang empfehlen wir einen MPU – Grundkurs (Erfolgskurs 197 Euro), in dem wir einige Stunden Zeit bekommen, alles zu erklären, was jeder, der zur MPU muss, kennen und wissen sollte. Im anschließenden Nachgespräch wird unter vier Augen der persönliche MPU - Masterplan erstellt. Das bedeutet, es wird alles geplant, was zu tun ist um die MPU auf Anhieb zu bestehen. Hier entscheidet sich, ob eventuelle Nachweise (Urinkontrollen, Haaranalysen oder Leberwerte) erbracht werden müssen, welche Geld kosten. Je nach Art und der Dauer kann das von ca. 100 Euro bis zu ca. 1.000 Euro kosten. Dazu müssen wir aber den Einzelfall prüfen und eine optimale Lösung für den speziellen Fall erstellen. Auch die Einzelstunden beim Verkehrspsychologen kosten Geld. Hier kommt es auf viele Faktoren an. Der eine MPU Teilnehmer hat schon viel psychologische Erfahrung, und benötigt nur noch ein- oder zwei spezielle Stunden zur MPU Vorbereitung, der andere fühlt sich in der Verkehrspsychologie überfordert und benötigt mehr Hilfe. Es gibt immer Teilnehmer, die lieber mit weniger Vorbereitung und mehr Restrisiko zur MPU gehen, und andere, die gerne mehr machen, um eine möglichst sichere MPU abzulegen. Es muss immer im Einzelfall geprüft und nach den Wünschen des Teilnehmers abgesprochen werden.

Wie lange dauert eine MPU Vorbereitung?

Das wichtigste ist, melden Sie sich so früh wie möglich nach der Auffälligkeit! Wir müssen einen Masterplan erstellen, in dem wir in den Monaten vor der MPU alle nötigen Vorkehrungen treffen, um dann in der MPU an alles Wichtige gedacht zu haben. Optimalerweise wäre die Anmeldung sofort nach der Auffälligkeit! Sechs Monate vor der MPU ist auch noch gut. Zwei bis drei Monate vor der MPU ist die Zeit schon knapp, und kurzfristiger ists dann natürlich sehr eng! Der MPU – Gutachter (Psychologe) wünscht sich, dass der Teilnehmer möglichst lange an seinem Thema gearbeitet hat, und so zu viel neuer Erfahrung und vor allem Stabilität gekommen ist.

Wie kann ich mich optimal auf die MPU vorbereiten? Was ist die optimale Vorbereitung?

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat hier eindeutige und klare Richtlinien festgelegt:
Ein seriöser und kompetenter Berater oder Verkehrstherapeut

  • ist Psychologe mit einem Diplom- oder Master-Abschluss, hat eine verkehrspsychologische Ausbildung absolviert und bildet sich regelmäßig fort. Außerdem ist er mit den aktuell geltenden Beurteilungskriterien vertraut, an denen sich die Gutachter in der MPU orientieren. Sie sollten dies im Vorfeld gezielt klären (Homepage, direkt befragen).
  • gibt keine Garantien, wie zum Beispiel "Geld-zurück" oder "100-Prozent-Chance".
  • klärt über Leistung und Kosten auf und bietet faire Zahlungsmodalitäten.
  • informiert sich objektiv und vertraulich über Ihre Verkehrsauffälligkeiten. Er fordert Sie beispielsweise auf, Urteile, Schriftverkehr mit der Führerscheinstelle, Auszug aus dem Verkehrszentralregister, bisherige Gutachten vorzulegen.
  • wird Sie nicht unter Druck setzen.
  • nötigt Sie nicht, "zurechtgebastelte" Geschichten auswendig zu lernen, die den Gutachter angeblich überzeugen.
  • macht im Verlauf der Beratung schriftliche Aufzeichnungen.
  • händigt Ihnen zum Schluss ein schriftliches Beratungsergebnis oder eine Teilnahmebescheinigung für die Vorbereitungsmaßnahme aus.
  • stellt Ihnen eine Quittung aus, wenn Sie bar bezahlen.

Eine seriöse verkehrspsychologische MPU-Vorbereitungsmaßnahme zeichnet sich des Weiteren dadurch aus, dass der Verkehrspsychologe zu Beginn einen Vertrag mit Ihnen schließt, in dem Zusammenarbeit, Kosten- und Zeit-Aspekte sowie Beendigung geregelt sind.

(Quelle: https://www.bast.de/BASt_2017/DE/Verkehrssicherheit/Fachthemen/U1-MPU/mpu-qualitaetssicherung/qualitaetssicherung_node.html)

Wenn Sie dies beachten, sind Sie sicher optimal auf Ihre MPU vorbereitet!

Wer entscheidet, ob ich eine MPU machen muss?

Das ist eine sehr gute Frage! Da entstehen im Vorfeld extrem viele Unklarheiten und Irrtümer. Einige Teilnehmer sagen, dass sie überrascht wurden von der Anordnung, weil kein Richter, kein Anwalt oder auch sonst keiner was gesagt hat. ABER: Die Anordnung der MPU kommt immer und ausnahmslos von der Führerscheinstelle. Und erst dann, wenn man den Neuantrag am Ende der Sperrzeit stellt. Wer dann erst reagiert, der hat meist ein riesen Problem, weil die Zeit seit dem Delikttag leider verloren ist. Diese hätte man für die Vorbereitung und eventuelle Nachweise nutzen können und müssen. Also hier der klare Tipp: Sofort nach der Auffälligkeit zum Verkehrspsychologen, und schnellstmöglich den Masterplan machen, um keine Zeit zu verlieren!
Vor allem die Fahrradfahrer unter Alkoholeinfluss warten meist viel zu lange, weil manche hoffen, doch nicht zur MPU zu müssen. Sollte jedoch die Auffälligkeit mit 1,6 Promille oder mehr passiert sein, bitte sofort melden, die Anordnung kommt irgendwann, und dann bleibt keine Zeit mehr!

Kann man die MPU auch ohne Vorbereitung bestehen?

Rein theoretisch ja! Man kann „rein theoretisch“ auch ohne Prüfungsvorbereitung die Führerscheinprüfung bestehen. Aber das ist natürlich extrem unwahrscheinlich! Denken Sie mal an Ihre letzten Prüfungen wie z.B. die Führerscheinzeit zurück, ohne die damaligen Schulungen, Unterrichtsstunden oder den konkreten Anweisungen vom Fahrlehrer hätten Sie die nötigen Tricks und Kniffe nie erlernt! MPU ist wie eine Prüfung! Und auf jede Prüfung muss man sich vorbereiten, wenn man diese bestehen möchte. Die extrem hohen Durchfallquoten in der MPU kommen daher, weil viele ohne optimale Vorbereitung auftauchen, und die psychologischen Anforderungen, die dann natürlich unklar sind, nicht erfüllen können. Und einmal die MPU versuchen, kostet zwischen 500 Euro und 1.000 Euro! Es folgt Wut, Scham, Ärger, und jede Menge Zeit, in der man danach immer noch nicht Autofahren darf! 

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, die MPU auf Anhieb zu bestehen?

Ohne optimale Vorbereitung beim Verkehrspsychologen ist es extrem schwer und unwahrscheinlich, alle „Prüfungsinhalte“ in der MPU auf Lager zu haben. Es ist nicht ausgeschlossen, aber eben extrem selten, dass man einen Glückstreffer landet. In der MPU trifft man auf extrem erfahrene und gut ausgebildete Dipl. Verkehrspsychologen.
Gut vorbereitet, die Inhalte und Abläufe beim Experten erarbeitet, alle nötigen Nachweise passend zur Hypothese in der Tasche, ist es extrem wahrscheinlich die MPU auf Anhieb zu bestehen. Es gibt nie eine Garantie, das wäre unseriös, aber bei uns eine Wahrscheinlichkeit von über 97 Prozent.

Was passiert, wenn ich die MPU nicht bestehe, wenn ich also durchfalle?

Sollten Sie die Fahrerlaubnis noch besitzen, und die MPU zum Erhalt dieser beibringen müssen, ist eines klar: Bei einer negativen MPU ist der Führerschein erstmal weg!
Alle Betroffenen, die keine Fahrerlaubnis mehr haben, und die MPU nicht bestehen, müssen diese MPU dann wiederholen. Wahrscheinlich (abhängig von der Führerscheinstelle) müssen Sie den Führerscheinantrag neu stellen, was runde 150 Euro kosten wird, und ca. 2 bis 4 Monate in Anspruch nimmt. Dann müssen Sie wieder zur nächsten MPU. Kosten ca. 500 bis 1.000 Euro. Achtung: Wichtig ist, dass Sie die aktuelle negative MPU nicht in der Führerscheinstelle abgeben, sonst landet diese in der Akte und der nächste Gutachter kann die ungünstigen Aussagen lesen. Bitte suchen Sie sich sofort Hilfe beim guten Verkehrspsychologen, um die nächsten Schritte zu planen, und so im nächsten Anlauf die MPU bestehen zu können.

Kann man gegen ein negatives Gutachten vorgehen?

Man kann! Rechtsanwälte raten manchmal dazu. Meine Meinung ist: Es lohnt sich nicht! Zum einen sind die Erfolgsaussichten sehr gering. Zum anderen dauert das ganze Prozedere so lange, dass man in diesen vielen Monaten lieber ein neues, dann positives Gutachten erstellen lässt. Mit einer guten Vorbereitung ist das kein Problem.

Benötige ich bei der Alkohol-MPU bzw. Drogen-MPU Abstinenznachweise? Wenn ja, wie viele und wie lange?

Jedem zweiten, der sich bei uns meldet, liegt diese Frage auf dem Herzen! Es gibt viele Möglichkeiten der Nachweise: Blut, Urin oder Haare. Die Entscheidung, ob überhaupt, und wenn ja, wie lange der Nachweis zu liefern ist, fällt einzig und alleine der Gutachter in der MPU. Der Gutachter fällt seine Entscheidung, nachdem er die sogenannte "Hypothese" der Beurteilungskriterien erstellt hat. Viele Betroffene sagen, dass der Richter, der Anwalt oder auch die Führerscheinstelle nichts gesagt hat, daher ist das wohl nicht nötig. Aber das ist eine gefährliche Fehleinschätzung! Wer sich darauf verlässt, der geht in der MPU Prüfung unter, und fällt durch! Daher die ganz klare Empfehlung: Klären Sie mit uns, oder einem anderen Verkehrspsychologen ab, wie Ihr spezieller Einzelfall einzuschätzen ist. Sprechen Sie im Vorfeld über Ihre wahrscheinliche Hypothese, um die erforderlichen Nachweise VOR der MPU zu sammeln. Es ist leider nicht möglich, die MPU zu bestehen, und die Nachweise anschließend nach zu reichen!

Ihre MPU Beratung

Um Sie bestmöglich beraten zu können, bitten wir Sie einen Termin zu vereinbaren. Wir werden Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten!
Jetzt Beratungstermin vereinbaren
MPU Beratung & Vorbereitung
Schaezlerstraße 10
86150 Augsburg
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram